Wie reagiert der Körper auf Bakterien?
Nicht jedes Bakterium im oder auf dem Körper führt sofort zu einer Erkrankung. Unzählige winzige Mikroorganismen besiedeln ganz natürlich unsere Haut, die Schleimhäute im Rachen oder den Darm. Das Immunsystem kennt viele dieser Bakterien bereits gut. Solange sie am richtigen Ort bleiben und das mikrobielle Gleichgewicht stimmt, stuft die körpereigene Abwehr sie als harmlos ein und toleriert sie problemlos.
Ganz anders verhält es sich jedoch, wenn bislang unbekannte Keime in den Organismus gelangen oder bekannte Erreger tief in das Gewebe eindringen. In solchen Fällen schlägt das Immunsystem Alarm, da es die Eindringlinge als potenzielle Bedrohung einstuft.
Um die Krankheitserreger rasch zu unschädlich zu machen, leitet der Körper eine gezielte und intensive Abwehrreaktion ein. Ein besonders typisches Signal für diesen Prozess ist Fieber. Durch die erhöhte Körpertemperatur schafft der Organismus schlechtere Lebensbedingungen für die Bakterien und bremst deren Vermehrung aus. Gleichzeitig arbeiten die Abwehrzellen auf Hochtouren. Häufig begleiten auch Symptome wie Müdigkeit, Schwellungen, Rötungen oder lokale Schmerzen diese natürliche Immunantwort.
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