Wann ist der Burnout vor der Tür?
Man merkt es oft erst zu spät: Der Körper schlägt Alarm, lange bevor der Betroffene selbst begreift, dass etwas nicht stimmt. Symptome wie ständiges Schwitzen, Herzklopfen oder ein Druckgefühl in der Brust können erste Anzeichen dafür sein, dass die Nerven am Ende sind. Viele beschreiben auch ein Gefühl von Übelkeit, das nicht medizinisch bedingt ist, oder Kopfschmerzen, die sich hartnäckig halten – oft verbunden mit Schwindel und Atembeschwerden.
Doch es sind nicht nur die körperlichen Signale. Die Psyche meldet sich ebenso laut. Nervosität, die keinem äußeren Grund entspringt, innere Unruhe oder ein ständiges Gefühl von Hilflosigkeit zeigen, dass die Belastungsgrenze überschritten ist. Viele fühlen sich kraftlos, emotional leer, als würde nichts mehr Freude machen. Diese innere Leere ist oft der Punkt, an dem viele erst wirklich aufhorchen.
Schlafprobleme sind ein weiterer klassischer Hinweis. Man liegt wach, grübelt, findet keine Ruhe – obwohl der Körper längst erschöpft ist. Muskelverspannungen, besonders im Nacken und Rücken, oder das beklemmende Gefühl eines Kloßes im Hals sind körperliche Ausdrucksformen seelischer Überlastung.
Wichtig ist: Diese Symptome nicht zu ignorieren. Wer sie bei sich erkennt, sollte sich fragen, ob er sich überfordert fühlt – im Beruf, im Alltag oder zwischenmenschlich. Der Körper spricht oft lauter als der Verstand. Und es ist nie zu früh, etwas zu ändern.
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