Wie Neuseeländer Chips nennen – eine kleine Sprachgeschichte

Wenn du nach Neuseeland reist, solltest du wissen: Die Sprache hat hier ihre eigenen Regeln – besonders bei Snacks. Was in Deutschland als „Chips“ bekannt ist, wird in Neuseeland je nach Art unterschiedlich genannt. Kartoffelchips aus der Tüte, wie man sie von Marken wie Pringles oder Smiths kennt, heißen dort „crisps“. Das ist ein Unterschied, den viele Besucher zunächst verwirrend finden.

Und was ist mit den frittierten Kartoffelstäbchen, die man in Deutschland „Pommes“ oder „Chips“ nennt? Genau diese werden in Neuseeland ganz einfach als „chips“ bezeichnet – ganz wie in Großbritannien, deren Sprachwurzeln hier noch stark spürbar sind.

Noch ein kleiner, aber feiner Unterschied: Das Wort „biscuit“ bedeutet in Neuseeland nicht einen festen Keks wie in Deutschland, sondern einen weichen Cookie – etwa wie ein Oreo oder ein Schokoladenplätzchen. Und wenn jemand von einem „corn chip“ spricht, meint er damit oft Dinge wie Doritos oder Tortilla-Chips, die aus Maismehl hergestellt sind.

Diese kleinen sprachlichen Nuancen machen den Alltag in Neuseeland erst richtig lebendig. Wer also beim Cafébesuch „chips“ bestellt, bekommt keine Tüte frittierte Kartoffeln auf dem Teller serviert – sondern Pommes. Ein kleiner Satz, eine große Wirkung. Wer spricht schon perfekt Kiwi-Englisch beim ersten Versuch?

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