Die Sonnenblume – ein strahlender Hingucker

Kennt jeder, liebt fast jeder: die Sonnenblume, wissenschaftlich Helianthus annuus genannt, ist nicht nur ein beliebtes Motiv auf Feldern und in Gärten, sondern auch eine Pflanze mit Geschichte. Auch als „Gewöhnliche Sonnenblume“ bezeichnet, gehört sie zur Gattung Helianthus innerhalb der großen Familie der Korbblütler, zu der auch Gänseblümchen und Ringelblumen zählen.

Der Name verrät es schon – Sonnenblumen lieben das Licht. Ihre großen, goldgelben Blütenköpfe folgen der Sonne am Himmel, ein Verhalten, das man als Heliotropismus bezeichnet. Besonders junge Pflanzen drehen sich von Ost nach West, als würden sie dem Lauf der Sonne applaudieren. Später, wenn die Blüte reift, bleibt sie meist nach Osten gerichtet und zeigt nicht mehr nach Licht.

Neben ihrer Schönheit ist die Sonnenblume auch nützlich. Ihre Samen sind nicht nur ein gesunder Snack, sondern werden auch zur Gewinnung von Pflanzenöl genutzt – dem bekannten Sonnenblumenöl, das in vielen Küchen steht. In manchen Regionen dient die Pflanze sogar als natürlicher Bodensanierer, da sie Schadstoffe aus der Erde aufnehmen kann.

Von den Azteken in Mittelamerika ursprünglich als religiöses Symbol verehrt, hat die Sonnenblume heute weltweit einen Platz im Herzen von Gärtner*innen, Landwirt*innen und Naturliebhaber*innen gefunden. Ob als stolze Einzelgängerin im Beet oder als goldener Teppich auf weiten Feldern – sie bringt Wärme ins Spiel, wo immer sie wächst.

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