Backpulver für die Zähne – Hilfreich, aber nicht täglich
Backpulver wird oft als natürliches Hausmittel für weißere Zähne empfohlen. Doch wie häufig darf man es wirklich nutzen? Experten raten dazu, Zähne nicht öfter als ein- bis zweimal pro Woche mit Backpulver zu putzen. Grund dafür ist die leichte Schleifwirkung des Pulvers: Bei täglicher Anwendung kann er den empfindlichen Zahnschmelz langfristig beschädigen.
Der Zahnschmelz schützt die Zähne vor Kälte, Hitze und Säuren. Wird er abgetragen, steigt die Empfindlichkeit – besonders bei kalten oder süßen Speisen. Auch Zahnärzte warnen davor, zu aggressiv zu putzen. „Natürlich“ heißt nicht automatisch „schonend“, besonders im Mundraum.
Wenn du Backpulver zur Zahnreinigung nutzen möchtest, solltest du besonders vorsichtig sein: Nur eine kleine Menge auf die Zahnbürste geben, am besten in Kombination mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta verdünnen. Und immer sanft putzen – nie heftig reiben. Menschen mit empfindlichen Zähnen oder bereits freiliegenden Zahnhälsen sollten besser ganz darauf verzichten.
Ein gesunder, strahlender Lächeln entsteht übrigens nicht nur durch Aufhellen. Regelmäßiges Zähneputzen, gesunde Ernährung und Kontrolltermine beim Zahnarzt sind nach wie vor die beste Grundlage. Backpulver kann ab und zu helfen – aber nicht als Ersatz für bewährte Pflege.
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