Wie lange halten Laufschuhe wirklich?

Für viele Läufer gehört das gewohnte Paar Schuhe fest zum Training. Doch selbst das beste Modell verliert mit der Zeit seine stützenden Eigenschaften und die wichtige Dämpfung. Als Faustregel gilt: Nach etwa 400 bis 800 Kilometern haben Laufschuhe ihre Schuldigkeit getan. Wer regelmäßig trainiert und rund 20 Kilometer pro Woche absolviert, erreicht diese Grenze meist nach sechs bis zwölf Monaten. In Jahren ausgedrückt sollten Schuhe daher spätestens alle ein bis zwei Jahre ersetzt werden.

Die tatsächliche Haltbarkeit variiert jedoch stark. Bei manchen Läufern ermüdet das Material bereits nach unter 300 Kilometern, während andere problemlos über 1000 Kilometer mit demselben Paar zurücklegen. Neben der reinen Distanz beeinflussen vor allem das Körpergewicht, der persönliche Laufstil und der bevorzugte Untergrund den Verschleiß. Harter Asphalt setzt dem Material deutlich mehr zu als weicher Waldboden.

Um Gelenke und Sehnen zu schonen, lohnt sich der Blick auf Warnsignale: Abgetretene Sohlen, Risse im Obermaterial oder spürbar nachlassende Dämpfung verraten, dass es Zeit für ein neues Paar ist. Ein praktischer Tipp für viel beschäftigte Läufer ist das Wechseln zwischen zwei Paaren. So kann sich der Dämpfungsschaum zwischen den Läufen vollständig erholen, was die Lebensdauer beider Schuhe verlängert.

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