Dank – groß oder klein schreiben?
Die Frage, ob man „dank“ groß oder klein schreiben muss, kommt häufig vor – besonders, weil es zwei unterschiedliche Wörter mit ähnlicher Bedeutung gibt. Entscheidend ist der Kontext.
Das Substantiv „der Dank“ wird immer großgeschrieben. Wenn man zum Beispiel sagt: „Ich möchte dir meinen Dank aussprechen“, handelt es sich um ein Nomen – hier ist „Dank“ der Kern des Satzes und groß zu schreiben.
Ganz anders ist es bei der Präposition „dank“. Diese schreibt man kleingeschrieben und verwendet sie, um einen Grund oder eine Ursache auszudrücken – ähnlich wie „aufgrund“ oder „durch“. Beispiel: „Wir konnten den Bus gerade noch erreichen, dank deiner schnellen Reaktion.“ In diesem Fall steht „dank“ in Verbindung mit einem Genitiv oder Dativ.
Besonders wichtig: Die feste Redewendung „Vielen Dank“ am Ende einer Nachricht oder eines Briefs wird stets großgeschrieben, weil es sich hier um eine substantivierte Form handelt – also um „den Dank“, den man „viel“ von ausspricht.
Ein Merksatz kann helfen: Wenn „dank“ allein steht und eine Ursache ausdrückt, schreibe es klein. Wenn es aber Teil eines Dankes ist – wie „herzlichen Dank“ oder „vielen Dank“ – dann groß.
Die Unterscheidung ist klein, aber fein – und sorgt in schriftlichen Texten für eine klare, korrekte Aussage.
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