Der ärztliche Check-up: Wie oft ist eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll?

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind ein wesentlicher Baustein, um Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln. Doch wie oft sollte man eigentlich zum Arzt gehen, wenn man sich gesund fühlt? Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben hierfür klare Richtlinien festgelegt, die sich am Alter der Patienten orientieren.

Für junge Erwachsene zwischen dem 18. und dem 35. Lebensjahr gibt es ein einmaliges Angebot. Dieser vorgezogene Check-up dient vor allem dazu, Risikofaktoren wie Übergewicht, Bluthochdruck oder familiäre Vorbelastungen frühzeitig zu erfassen. Es ist eine gute Gelegenheit, den aktuellen Gesundheitsstatus zu dokumentieren und den Impfstatus überprüfen zu lassen.

Das Risiko für chronische Erkrankungen steigt mit den Jahren. Daher ändert sich der Rhythmus ab einem bestimmten Alter deutlich: Ab dem Alter von 35 Jahren haben gesetzlich Versicherte alle drei Jahre Anspruch auf den sogenannten Check-up 35. Bei dieser Untersuchung führt der Arzt ein ausführliches Gespräch, führt eine körperliche Untersuchung durch und lässt Blut- sowie Urinwerte im Labor analysieren. Dabei stehen insbesondere Cholesterin- und Blutzuckerwerte im Fokus.

Neben diesem allgemeinen Gesundheitscheck gibt es ab 35 Jahren noch weitere spezifische Vorsorgeangebote, wie etwa das Hautkrebs-Screening, das ebenfalls alle zwei Jahre genutzt werden kann. Wer gesund bleiben möchte, sollte diese Termine fest im Kalender einplanen. Sie sind eine kostenfreie und unkomplizierte Möglichkeit, aktiv Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen.

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