Magen-Darm-Grippe: Wie viel Erbrechen ist noch normal?
Eine Magen-Darm-Grippe trifft Groß und Klein meist unvorbereitet und sorgt schnell für Unsicherheit. Besonders wenn Kinder betroffen sind, fragen sich Eltern oft, wie häufiges Erbrechen noch im normalen Rahmen liegt und worauf geachtet werden muss.
Solange ein Patient 1- bis 3-mal pro Tag erbricht oder 1 bis 3 Durchfälle am Tag hat, ist das Risiko eines gefährlichen Flüssigkeitsmangels vergleichsweise gering. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass dem Körper weiterhin kontinuierlich Flüssigkeit zugeführt werden kann.
Der wichtigste Grundsatz lautet: Viel trinken, aber richtig. Die Flüssigkeitsaufnahme sollte unbedingt in kleinen Portionen von 10 bis 30 ml erfolgen. Wenn Betroffene Löffel für Löffel oder in winzigen Schlucken trinken, wird der empfindliche Magen nicht überfordert und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass das Getrunkene direkt wieder erbrochen wird. Geeignet sind stilles Wasser, lauwarmer Kräutertee oder spezielle Elektrolytlösungen aus der Apotheke.
Sollte das Erbrechen jedoch deutlich häufiger auftreten, behält der Patient keinerlei Flüssigkeit bei sich oder wirkt zunehmend teilnahmslos, muss umgehend ein Arzt zu Rate gezogen werden.
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