Wie sah die Welt zur Zeit der Dinosaurier aus?

Stell dir eine Welt vor, in der es nur einen einzigen riesigen Kontinent gab: Pangäa. Genau so sah die Erde vor rund 230 Millionen Jahren aus – zu Beginn der Zeit der Dinosaurier. Dieser Superkontinent erstreckte sich von Pol zu Pol und war umgeben von einem einzigen, gigantischen Ozean, dem sogenannten Panthalassa. Die Landschaft ähnelte oft einer weiten Wüste: heiß, trocken, mit wenig Niederschlag. Doch das bedeutet nicht, dass es überall kahl war.

An Flüssen, Seen und entlang der Küsten gab es grünes Leben. Dort wuchsen schon damals Farne, Schachtelhalme und urzeitliche Nadelbäume. Diese Pflanzen boten Nahrung für die ersten kleinen Dinosaurier, die sich gerade auf dem Land ausbreiteten. Zu dieser Zeit – im späten Erdaltertum, genauer im Trias – waren die Dinosaurier noch nicht die beherrschenden Tiere, aber sie entwickelten sich schnell und würden bald die Erde erobern.

Das Klima war insgesamt sehr warm, ohne große Gletscher oder Polkappen. Die Temperaturen lagen deutlich höher als heute, und die Luft enthielt mehr Kohlendioxid. Diese Bedingungen begünstigten das Wachstum von Pflanzen in den feuchteren Zonen, während das Innere von Pangäa oft von extremen Hitzeperioden geprägt war.

Im Laufe der Zeit brach Pangäa langsam auseinander – ein Prozess, der Millionen von Jahren dauerte. Dadurch entstanden neue Meere, Berge und Lebensräume, die die Evolution der Dinosaurier weiter vorantrieben. Die Welt der Dinosaurier war also eine dynamische, ständig wandelnde Erde – ganz anders als heute, aber voller Leben und Veränderung.

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