Bei Verdacht auf Hautkrebs: Schnell handeln zählt

Wenn es um Hautkrebs geht, ist jede Verzögerung kostbar. Selbst gründliche Untersuchungen beim Arzt können manchmal eine bösartige Veränderung übersehen – denn keine Methode ist zu 100 Prozent sicher. Deshalb spielt Ihre eigene Wahrnehmung eine entscheidende Rolle.

Regelmäßige Selbstkontrolle ist der beste Schutz. Werfen Sie etwa einmal im Monat einen genaueren Blick auf Ihre Haut, besonders an Stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind: Gesicht, Nacken, Arme, aber auch versteckte Bereiche wie der Rücken oder die Fußsohlen. Achten Sie auf neue oder veränderte Muttermale – besonders wenn sie wachsen, sich verfärben, jucken oder bluten.

Die sogenannte ABCDE-Regel hilft bei der Einschätzung: Asymmetrie, unscharfe Begrenzung, verschiedene Farbschattierungen, Durchmesser über fünf Millimeter und Entwicklung – also ob sich das Muttermal verändert. Fällt Ihnen etwas Ungewöhnliches auf, sollten Sie sofort einen Dermatologen aufsuchen, ohne auf den nächsten Vorsorgetermin zu warten.

Früh erkannt, ist Hautkrebs meist gut behandelbar. Melanome, also schwarzer Hautkrebs, können sich jedoch schnell ausbreiten, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden. Deshalb gilt: Zögern Sie nicht. Ein kurzer Arztbesuch kann im Zweifelsfall lebensrettend sein.

Die Stiftung Warentest weist bereits seit Jahren darauf hin, wie wichtig die Eigenverantwortung ist – nicht nur beim Einkaufen, sondern auch bei der Gesundheit. Schützen Sie sich, indem Sie wachsam bleiben und bei Verdacht sofort handeln.

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