Wie sieht der Auswirk bei einer Bronchitis aus?

Bei einer akuten Bronchitis beginnt die Erkrankung meist mit einem trockenen, reizenden Husten. Nach einigen Tagen bildet sich oft Schleim in den Atemwegen, den die Betroffenen dann abhusten können. Zu Beginn ist dieser Auswurf meist dünn und weiß, manchmal auch leicht trüb.

Im Verlauf der Erkrankung verändert sich der Sputum häufig: Er wird dicker und kann eine gelbe oder grüne Färbung annehmen. Dies liegt daran, dass der Körper vermehrt Abwehrzellen in die Atemwege schickt, um die Entzündung zu bekämpfen. Diese Zellen enthalten grünliche Farbstoffe, die den Schleim einfärben. Ein solcher farbiger Auswurf bedeutet nicht automatisch, dass eine Antibiotikabehandlung nötig ist – die meisten Bronchitiden werden durch Viren ausgelöst, gegen die Antibiotika nicht wirken.

Die Menge des abgehusteten Schleims bleibt meist gering. Bei manchen Menschen kann der Husten jedoch noch wochenlang anhalten, auch wenn die Entzündung bereits abgeklungen ist. Wichtig ist, genug zu trinken – das hilft, den zähen Schleim zu lösen und leichter abhusten zu können.

Wenn der Auswurf blutig ist, sehr stark zunimmt oder länger als drei Wochen anhält, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Auch Fieber über mehrere Tage oder Atemnot sind Warnzeichen, die eine medizinische Abklärung erfordern.

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