Wann ein Muttermal verdächtig wird
Ein harmloses Muttermal ist für die meisten Menschen kein Grund zur Sorge. Doch manchmal kann sich unter einer scheinbar normalen Hautstelle etwas Verborgenes verbergen. Besonders wenn sich Aussehen oder Form eines Muttermals verändern, sollte man genauer hinsehen.
Verwaschene Ränder sind ein erstes Warnsignal. Ist die Begrenzung eines Leberflecks unscharf, ausgefranst oder unregelmäßig, könnte das auf einen malignen Melanom – also schwarzen Hautkrebs – hindeuten. Auch die Farbe spielt eine wichtige Rolle: Ein Muttermal, das in sich unterschiedlich gefärbt ist – etwa braun, schwarz, rot oder weiß –, sollte unbedingt vom Arzt gecheckt werden.
Die sogenannte ABCDE-Regel hilft, verdächtige Stellen früh zu erkennen: Dabei steht das „A“ für Asymmetrie (die Hälften passen nicht zusammen), „B“ für Begrenzung (unscharf oder unregelmäßig), „C“ für Color (mehrere Farben in einem Mal), „D“ für Durchmesser (größer als fünf Millimeter) und „E“ für Entwicklung (Veränderung im Lauf der Zeit). Wer solche Merkmale bei sich entdeckt, sollte schnell einen Dermatologen aufsuchen.
Regelmäßige Selbstkontrollen sind sinnvoll, besonders bei Menschen mit vielen Muttermalen oder heller Haut. Die Haut ist unser größtes Organ – und oft der erste Ort, an dem sich krankhafte Veränderungen zeigen. Ein kurzer Blick kann im Ernstfall Leben retten.
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