Wie erkennt man Nagelpilz?
Ein Nagelpilz macht sich meist schleichend bemerkbar – und viele bemerken ihn erst, wenn er bereits weiter fortgeschritten ist. Typisch sind erste Veränderungen am Nagelrand, oft an den seitlichen oder vorderen Rändern. Die Nägel verfärben sich dann weiß-gelblich bis bräunlich, was ein erstes Warnzeichen sein kann.
Im Laufe der Zeit wird der betroffene Nagel immer dicker und verformt sich. Er wird brüchig, kann splittern und sich teilweise sogar vom Nagelbett lösen. In manchen Fällen verursacht der Pilz auch leichte bis stärkere Schmerzen, besonders beim Gehen oder wenn Druck auf den Zeh ausgeübt wird.
Meist dringen die Pilzerreger von unten oder seitlich unter den Nagel ein, besonders wenn die Füße feucht sind oder in enger Schuhware stecken. Wer oft barfuß in Schwimmbädern oder Saunen läuft, hat ein höheres Risiko, sich anzustecken.
Wichtig ist, früh zu handeln. Wer nur einen leicht verfärbten Nagel hat, sollte nicht gleich in Panik geraten – aber eine ärztliche Abklärung lohnt sich. Denn unbehandelt breitet sich der Pilz weiter aus, kann auf andere Nägel übergreifen oder sogar an die Haut weitergegeben werden.
Die Behandlung erfolgt meist mit speziellen Lacken oder Tabletten, die den Pilz von innen bekämpfen. Gleichzeitig hilft es, Fußhygiene zu verbessern: Socken wechseln, Füße gründlich trocken tupfen und atmungsaktive Schuhe tragen. Mit etwas Geduld – die Therapie dauert oft Monate – lässt sich Nagelpilz gut in den Griff bekommen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.