Was tun, wenn man bekifft ist?

Wenn man unerwartet oder stärker als geplant bekifft ist, ist die erste Regel: Ruhe bewahren. Viele Menschen fühlen sich plötzlich ängstlich, schwindlig oder überfordert – das ist normal und geht vorbei. Setz dich an einen ruhigen Ort, trinke etwas Wasser und atme langsam und tief. Ein vertrauter Mensch in der Nähe kann beruhigend wirken.

Typische Anzeichen, dass jemand bekifft ist, sind gerötete, glasige Augen und auffällig weite Pupillen. Oft wirkt die Person entspannt bis träge, lacht unvermittelt oder wirkt abwesend. Manche vergessen leicht, worüber gerade gesprochen wurde, oder fühlen sich zeitlich gedehnt – Minuten wirken wie Stunden.

Wenn du bei jemandem bemerkst, dass er stark bekifft ist, sei verständnisvoll. Spott oder Druck helfen nicht. Besser: einfach da sein, leise sprechen und überflüssige Reize vermeiden – also Licht dimmen, laute Musik ausschalten. In den meisten Fällen klingt das Gefühl nach einer Stunde oder zwei ab.

Wichtig: Wer zum ersten Mal kifft oder eine ungewohnte Menge konsumiert, sollte immer in vertrauter Umgebung und mit vertrauten Menschen sein. So fühlt man sich sicherer – und falls doch mal zu viel war, weiß jemand Bescheid.

Im Zweifelsfall gilt: Lieber einmal zu vorsichtig sein, als zu spät reagieren. Die Wirkung von Cannabis ist individuell – was für den einen harmlos ist, kann für den anderen überwältigend wirken.

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