Wie laut ist zu laut? Auf welche Geräuschpegel Sie achten sollten
Ein normales Gespräch liegt bei etwa 60 Dezibel (dB). In diesem Bereich – zwischen 40 und 65 dB – fühlen sich die meisten Menschen wohl. Doch was viele nicht wissen: Schon ab 80 bis 85 dB wird es gefährlich für die Ohren. Längerer oder wiederholter Lärm in dieser Stärke kann zu dauerhaften Hörproblemen führen.
Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte warnt, dass Dauerlärm oft unterschätzt wird – etwa durch laufende Baustellen, stark befahrene Straßen oder laute Musik über Kopfhörer. Solche Geräusche scheinen im Alltag allgegenwärtig, doch sie können das Gehör schleichend schädigen, ohne dass man es sofort merkt.Ein Staubsauger kommt beispielsweise auf etwa 70 dB, eine stark frequentierte Straße auf 80 dB und ein Presslufthammer kann bis zu 120 dB erreichen – den Schmerzgrenze-Bereich. Wer regelmäßig lauten Geräuschen ausgesetzt ist, sollte vorsorgen: Ohrstöpsel tragen, Pausen einlegen oder Geräuschequellen abdämmen.
Wichtig ist: Je lauter der Lärm, desto kürzer sollte die Dauer der Belastung sein. Die empfohlene Höchstzeit für 85 dB liegt bei acht Stunden pro Tag – darüber hinaus steigt das Risiko für bleibende Schäden deutlich an.
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