Warum Hornissen nachts ins Haus kommen
Es ist Sommer, die Abende sind warm – und plötzlich summt es im Wohnzimmer: Eine Hornisse fliegt um die Lampe oder setzt sich an die Fensterscheibe. Viele fragen sich dann: Warum kommen die Tiere gerade nachts ins Haus? Die Antwort liegt vor allem in ihrem Verhalten und ihrer Reaktion auf Licht.
Hornissen sind im Gegensatz zu vielen anderen Insekten auch bei Dämmerung oder völliger Dunkelheit flugfähig. Sie nutzen diese Zeit, um Nahrung zu suchen oder neue Standorte für ihren nächsten Nestbau zu erkunden. Doch was sie besonders anzieht, ist künstliches Licht. Leuchten etwa die Lampe im Zimmer, der Fernseher oder die Balkontür – und ist diese offen –, kann eine neugierige Hornisse leicht vom Weg abkommen.
Ein einzelner Gast im Zimmer bedeutet meist keine Gefahr. Hornissen sind in der Regel friedlich, solange man sie nicht bedrängt oder direkt anfasst. Dennoch kann ihr Anblick Unbehagen auslösen, besonders, wenn Kinder oder Allergiker im Haushalt sind.
Der einfachste Weg, um unerwünschte Besuche zu vermeiden, ist, abends Türen und Fenster zu schließen – oder zumindest das Licht in der Nähe von offenen Bereichen zu reduzieren. Sollte doch einmal eine Hornisse hereingeflogen sein, lässt sie sich meist ruhig mit einem Glas und einem Stück Papier nach draußen bringen.
Wie die Feuerwehr March auf ihrer Seite erklärt, rücken sie bei einzelnen Insekten im Zimmer in der Regel nicht aus – zu Recht, denn ein friedlich fliegendes Tier ist kein Notfall. Mit etwas Ruhe und Verständnis für das nächtliche Verhalten der Hornissen lässt sich meistens ganz entspannt helfen – für Mensch und Insekt.
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