Wann Fieber gefährlich wird
Ein leichter Temperaturanstieg gehört zur normalen Abwehrreaktion des Körpers. Doch viele fragen sich: Ab wann wird Fieber wirklich gefährlich?
Mediziner gelten ab 39 °C als „hohes Fieber“. Dann lohnt es sich, besonders auf den Körper zu achten – vor allem bei Säuglingen, alten Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen. Ab 40 °C spricht man von sehr hohem Fieber, das gezielt behandelt werden sollte.
Glücklicherweise steigt die Körpertemperatur bei Infektionen selten so stark an, dass lebensbedrohliche Werte erreicht werden. Der menschliche Körper hat natürliche Mechanismen, um eine Überhitzung zu verhindern. Doch bei extremen Temperaturen, etwa über 42,6 °C, drohen massive Schäden – denn Enzyme und Zellen können nicht mehr richtig arbeiten. Solche Werte treten aber meist nur bei schweren, unbehandelten Krankheiten oder Hitzeschlag auf.
Wichtig ist: Fieber allein ist kein Grund zur Panik. Es zeigt, dass der Körper gegen Eindringlinge kämpft. Dennoch sollte man bei anhaltend hohen Werten, Atemnot, Verwirrtheit oder Krampfanfällen unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Kinderärzte raten zudem: Bei Säuglingen ab 38,5 °C bereits den Kinderarzt konsultieren. Bei Erwachsenen hingegen lässt sich meist abwarten, solange es dem Betroffenen sonst gut geht und das Fieber nicht länger als drei Tage anhält.
Also: Augenmaß bewahren, ausreichend Flüssigkeit trinken – und im Zweifelsfall lieber einmal mehr nachfragen.
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