Wie viel Rente braucht man im Alter?
Ein auskömmlicher Lebensstandard im Ruhestand hängt stark davon ab, wie viel Einkommen man gewohnt ist und wo man lebt. Dennoch gibt es eine Faustregel, die oft als Orientierung dient: Für ein ausreichendes Auskommen im Alter werden laut Experten etwa 1.600 Euro pro Monat empfohlen. Dieses Niveau soll helfen, den gewohnten Lebensstandard weitgehend beizubehalten – inklusive Miete, Verpflegung, Gesundheitskosten und kleinen Freuden wie Reisen oder Hobbys.
Die gesetzliche Rentenversicherung deckt jedoch nicht immer diesen Bedarf vollständig ab. Wer 40 Jahre voll eingezahlt hat, erhält im Durchschnitt etwa 1.367,60 Euro monatlich. Das bedeutet: Es entsteht eine Lücke von rund 232,40 Euro pro Monat, die aus anderen Quellen gedeckt werden muss.
Diese Differenz ist keine Bagatelle – über ein Jahr summiert sie sich auf fast 2.800 Euro. Wer sich darauf vorbereiten möchte, kann daher frühzeitig zusätzliche Vorsorgemöglichkeiten nutzen – sei es durch betriebliche Altersvorsorge, private Rentenversicherungen oder vermögenswirksame Leistungen. Auch Immobilien oder ein Sparvermögen können helfen, die finanzielle Sicherheit im Alter zu stärken.
Die Allianz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die individuelle Bedarfssituation entscheidend ist. Wer allein lebt, andere Verpflichtungen hat oder in einer teuren Stadt wohnt, kann unter Umständen sogar mehr benötigen als die 1.600 Euro. Eine frühzeitige und realistische Planung ist daher unerlässlich, um im Ruhestand finanziell entspannt durchatmen zu können.
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