Was kostet eine SWIFT-Überweisung?

Wenn Sie Geld ins Ausland überweisen, kommt oft die SWIFT-Methode zum Einsatz. Doch viele fragen sich: Was kostet eine solche Überweisung eigentlich? Die Antwort ist: Es hängt stark von der Bank und dem Überweisungsbetrag ab.

Grundsätzlich haben Kunden keinen Einfluss auf die Festgebühren, die ihre Bank für die Bearbeitung einer SWIFT-Überweisung erhebt. Diese Gebühren decken die Umrechnung in die Fremdwährung und die Weiterleitung an das ausländische Konto. In der Regel liegen die Kosten zwischen 10 und 50 Euro, manchmal auch darüber – je nach Höhe des überwiesenen Betrags und dem Institut.

Interessant ist, dass auch das Empfangen einer SWIFT-Überweisung Gebühren nach sich ziehen kann. Manche Banken berechnen beim Eingang ausländischer Zahlungen ebenfalls eine Gebühr – oft im ähnlichen Rahmen. Das kann besonders für Freiberufler oder Unternehmen relevant sein, die regelmäßig internationale Zahlungen erhalten.

Ein Tipp: Bevor Sie eine SWIFT-Überweisung tätigen, fragen Sie bei Ihrer Bank nach einer detaillierten Aufstellung der anfallenden Kosten. Manche Institute bieten transparente Gebührenmodelle an, insbesondere im Geschäftskundenbereich – wie etwa Qonto, das klare Preise im Helpcenter kommuniziert.

Fazit: SWIFT ist zuverlässig, aber nicht immer günstig. Wer regelmäßig ins Ausland überweist, sollte die Gebührenstruktur seiner Bank genau kennen – oder gezielt kostengünstigere Alternativen prüfen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen