Wohin kann man mit SEPA überweisen?

SEPA – der Single Euro Payments Area – macht es einfach, Geld innerhalb Europas zu überweisen. Ob du deine Miete in Spanien bezahlst oder einem Freund in Polen etwas schickst: Mit SEPA läuft die Überweisung genauso einfach und schnell wie eine Inlandsüberweisung in Deutschland.

Zu den SEPA-Ländern gehören alle 27 EU-Mitgliedsstaaten – darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich und viele mehr. Dazu zählen auch nichteuropäische Länder wie Island, Norwegen, Liechtenstein sowie die Schweiz und Monaco. Großbritannien ist nach dem Brexit zwar nicht mehr in der EU, gehört aber weiterhin zum SEPA-Raum. Das bedeutet: Auch dort kannst du mit SEPA überweisen.

Wichtig ist, dass die Überweisung in Euro erfolgt und du die richtigen Kontodaten nutzt – idealerweise die IBAN. Die meisten Banken verbuchen SEPA-Überweisungen innerhalb eines Werktags, oft sogar noch am selben Tag. Gebühren fallen bei vielen Instituten nicht an, besonders wenn Kontos im selben Währungsraum liegen.

Ein Tipp: Nicht alle europäischen Länder nutzen den Euro. Trotzdem kannst du z. B. nach Kroatien oder Schweden überweisen – dann wird der Betrag automatisch umgerechnet. Beachte aber, dass Wechselkursgebühren anfallen können, wenn die Währung nicht Euro ist.

SEPA hat das Bezahlen in Europa deutlich vereinfacht. Egal ob Urlaub, Studium im Ausland oder Online-Einkauf – der Euro-Raum wächst immer mehr zusammen.

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