Wie viel bleibt vom Brutto übrig?
Wenn du dich fragst, wie viel Gehalt am Ende des Monats wirklich auf deinem Konto landet, ist die Antwort: etwa 70 bis 75 Prozent vom Bruttobetrag. Rund 20 bis 25 Prozent werden automatisch abgezogen – hauptsächlich für Sozialversicherungen.
Die größten Positionen sind die Krankenversicherung mit etwa 7,3 Prozent, die Rentenversicherung mit 9,3 Prozent und die Arbeitslosenversicherung mit 1,2 Prozent. Die Pflegeversicherung macht zwischen 1,7 und 2,6 Prozent aus, wobei Kinderlose und Besserverdiener oft etwas mehr zahlen.
Wichtig: Diese Beiträge gelten für Pflichtversicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer freiwillig versichert ist oder eine private Krankenversicherung hat, zahlt anders – und möglicherweise mehr. Auch der Steuersatz spielt eine Rolle: Faktoren wie Steuerklasse, Kirchensteuer oder Solidaritätszuschlag können den Abzug weiter erhöhen.
Ein Beispiel: Bei einem Bruttolohn von 3.000 Euro landen nach Abzug der Sozialbeiträge etwa 2.300 bis 2.400 Euro im „Taschenbetrag“. Danach folgt die Lohnsteuer – hier kommt es auf die individuelle Situation an. Wer genau wissen möchte, wie viel bleibt, nutzt am besten einen Brutto-Netto-Rechner – der berücksichtigt alle Faktoren und liefert ein realistisches Ergebnis.
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