Wie viele Rentenpunkte braucht man für 2.000 Euro Rente?

Wer sich fragt, wie viel Rente man später aus dem jetzigen Verdienst erwarten kann, stößt oft auf den Begriff der Entgeltpunkte. Diese spielen eine zentrale Rolle bei der Berechnung der monatlichen Altersbezüge in Deutschland. Vereinfacht gesagt: Je mehr Entgeltpunkte man ansammelt, desto höher fällt die Rente aus.

Um eine Monatsrente von 2.000 Euro zu erreichen, benötigt man – je nach Region – eine bestimmte Anzahl an Punkten. Bei einem durchschnittlichen Einkommen über 45 Versicherungsjahren liegt der aktuelle Umrechnungsfaktor in Westdeutschland bei etwa 39,58 Euro pro Entgeltpunkt. Das bedeutet: Für eine 2.000-Euro-Rente wären rund 55,5247 Entgeltpunkte nötig. In Ostdeutschland liegt der Faktor etwas niedriger, sodass man für denselben Rentenbetrag etwa 56,3063 Punkte benötigen würde.

Diese Unterschiede ergeben sich aus der unterschiedlichen Entwicklung der durchschnittlichen Löhne in Ost und West. Wer heute beispielsweise ein Einkommen in Höhe des Durchschnitts verdient, sammelt pro Jahr etwa einen Entgeltpunkt an. Um 2.000 Euro Rente zu erhalten, müsste man also über Jahrzehnte hinweg stabil in diese Höhe einzahlen.

Es lohnt sich daher, frühzeitig einen Blick auf die eigene Rentenprognose zu werfen – etwa über die deutsche Rentenversicherung. Denn je länger man einzahlt und je höher das Einkommen, desto besser die spätere Rente. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ergänzt zusätzlich mit einer privaten Altersvorsorge.

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