Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die Entscheidung für ein Eigenheim ist eine der größten finanziellen Schritte im Leben. Doch wie viel sollte man wirklich für ein Haus abzahlen, ohne am Ende überfordert zu sein? Die Antwort liegt vor allem in der eigenen finanziellen Lage – und einer klugen Planung.

Als Orientierung gilt: Die monatliche Belastung für das Haus – also Zins und Tilgung – sollte nicht mehr als 30 bis 35 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen. Wer beispielsweise netto 4.000 Euro verdient, sollte daher pro Monat nicht mehr als etwa 1.200 bis 1.400 Euro für die Finanzierung einplanen. So bleibt genug Spielraum für Nebenkosten wie Grundsteuer, Instandhaltung oder unerwartete Ausgaben.

Ein Budgetrechner für Immobilien, wie er auf Homeday.de angeboten wird, hilft dabei, diese Zahlen konkret zu berechnen. Er berücksichtigt Einkommen, Eigenkapital, Zinssatz und Laufzeit und zeigt so, wie viel Immobilie man sich wirklich leisten kann – ohne finanziell ins Straucheln zu kommen.

Viele unterschätzen zudem die Nebenkosten. Neben der Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerprovision laufen dauerhaft Kosten für Heizung, Versicherungen oder Renovierungen auf. Wer diese vergisst, riskiert auf Dauer eine zu hohe Belastung.

Letztlich geht es nicht darum, das größte oder teuerste Haus zu kaufen – sondern das richtige für die eigene Situation. Mit einem realistischen Budget und genügend Puffer lässt sich der Traum vom Eigenheim langfristig sicher verwirklichen.

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