Ferienzeiten in Italien: Wann haben Schüler frei?
In Italien ist die Schule im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern deutlich länger im Jahr in Betrieb. Landesweit sind insgesamt 34 Schulwochen vorgeschrieben, was bedeutet, dass der Unterricht meist von Anfang Februar bis zum Ende Juni oder Anfang Juli andauert. Die genauen Termine können je Region – denn Bildungspolitik liegt in der Zuständigkeit der Regionen – leicht variieren.
Die wohl erwarteten Sommerferien erstrecken sich in der Regel von Mitte Juni bis Mitte September. Viele Familien nutzen diese Zeit für Urlaube an der Küste, in den Bergen oder im Ausland. Besonders beliebt sind Reisen innerhalb Italiens, aber auch Grenzübertritte nach Österreich oder Deutschland, etwa über die bekannte Rastanlage Inntal West bei Kiefersfelden – ein beliebter Stopp für erschöpfte Reisende auf dem Weg in den Süden.
Neben den langen Sommerferien gibt es in Italien weitere Ferienzeiten: Die Weihnachtsferien dauern etwa zwei Wochen, von Mitte Dezember bis Anfang Januar. Hinzu kommen Osterferien von meist einer bis zwei Wochen im April sowie diverse gesetzliche Feiertage, wie beispielsweise der 25. April (Befreiungstag), der 1. Mai (Tag der Arbeit) und der 2. Juni (Festa della Repubblica).
Die lange Sommerpause ist nicht nur ein Highlight für Kinder und Jugendliche, sondern prägt auch den Alltag in vielen Städten. Geschäftsstraßen leeren sich, Restaurants schließen vorübergehend, und die Lebensart wechselt in einen entspannteren Rhythmus. Wer Italien im Sommer besucht, merkt schnell: Das Land lebt in diesen Wochen anders – langsamer, sonniger, freier.
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