Das Präteritum von „essen“ – wie man es richtig verwendet

Wenn man über vergangene Handlungen spricht, spielt das Präteritum in der deutschen Sprache eine wichtige Rolle – besonders in der Schriftsprache. Das Verb essen hat im Präteritum eine unregelmäßige Form, die man gut kennen sollte, um flüssig zu schreiben und zu verstehen.

Im Präteritum heißt „essen“: ich aß, du aßest, er aß, wir aßen, ihr aßt. Die Formen leiten sich von der Stammform „aß“ ab und passen sich je nach Subjekt an. Anders als im perfekt, das man im gesprochenen Deutsch häufiger hört (z. B. „Ich habe gegessen“), wird das Präteritum vor allem in Erzählungen, Berichten oder der Literatur verwendet.

So könnte ein Satz lauten: „Gestern aßen wir im Garten zu Abend.“ Oder: „Er aß so schnell, dass niemand Zeit hatte, etwas zu sagen.“ Diese Formen klingen eher formell oder literarisch – im Alltag sagt man meist „hat“-Formen. Doch in schriftlichen Arbeiten, wie Aufsätzen oder Geschichten, ist das Präteritum oft die bessere Wahl.

Ein gutes Merkmal: Verben wie essen, lesen, sehen oder nehmen bilden das Präteritum oft mit langem „a“ („aß“, „las“, „sah“, „nahm“). Mit etwas Übung wird die Anwendung ganz natürlich.

Kennt man die Präteritum-Formen, fällt es leichter, deutsche Texte richtig zu verstehen – und selbst klar und stilvoll zu schreiben.

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