Hausratwert richtig ermitteln: So vermeiden Sie Unterversicherung

Wer seine eigenen vier Wände gegen Schäden wie Einbruch, Brand oder Leitungswasser absichern möchte, steht oft vor einer zentralen Frage: Wie berechnet man den Wert des eigenen Hausrats? Die verlässlichste Methode besteht darin, systematisch Raum für Raum zu durchforsten und eine detaillierte Inventarliste mit Einzelwerten zu erstellen.

Wichtig ist hierbei, stets den Neuwert der Gegenstände anzusetzen. Das bedeutet: Notieren Sie nicht den aktuellen Zeitwert, sondern den Preis, den Sie heute zahlen müssten, um ein gleichwertiges Objekt neu anzuschaffen. Von Kleidung über Möbel bis hin zu Küchengeräten und Unterhaltungselektronik unterschätzen die meisten Menschen den Gesamtwert ihres Eigentums erheblich.

Bei der Wahl der optimalen Versicherungssumme gibt es jedoch eine Besonderheit: Beträgt der tatsächlich vorhandene Hausrat beispielsweise 50.000 Euro, kann der notwendige Versicherungswert im Vertrag durchaus bei 100.000 Euro liegen. Viele Versicherer empfehlen eine Pauschale pro Quadratmeter Wohnfläche, um einen Unterversicherungsverzicht zu gewähren. Dies schützt Sie im Schadenfall davor, dass die Versicherung Ihre Entschädigung kürzt, falls der Gesamtwert durch spätere Neuanschaffungen gestiegen ist.

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