So funktioniert die SEPA-Lastschrift

Die SEPA-Basis-Lastschrift ist heute der gängige Zahlungsstandard in der gesamten Europäischen Union. Wenn Sie regelmäßig Rechnungen zahlen – etwa für Ihren Internetanschluss, Strom oder ein Abo – haben Sie vermutlich schon einmal eine solche Lastschrift genutzt, oft ohne es genau zu merken.

Im Gegensatz zur Überweisung, bei der Sie aktiv Geld überweisen, löst bei der SEPA-Lastschrift der Zahlungsempfänger die Abbuchung direkt von Ihrem Konto aus. Das funktioniert aber nur, wenn Sie ihm zuvor eine schriftliche oder elektronische Einzugsermächtigung erteilt haben. Diese Genehmigung finden Sie oft in den Vertragsunterlagen oder beim Online-Check-in auf einer Webseite.

Ein typisches Beispiel: Sie schließen einen Vertrag mit Ihrem Mobilfunkanbieter ab und geben dort Ihre Kontodaten an. Damit erlauben Sie ihm, monatlich den fälligen Betrag per SEPA-Lastschrift einzuziehen. Der Anbieter leitet die Zahlung ein, Ihre Bank prüft die Daten und bucht den Betrag von Ihrem Konto ab – meist innerhalb weniger Tage.

Wichtig ist: Sie können eine Lastschrift bis zu acht Wochen zurückgeben, falls unberechtigt Geld abgebucht wurde. Das ist ein wichtiger Schutz für Verbraucher. Zudem müssen Sie als Kunde vor jedem Lastschriftzug per Gläubiger-ID und Vorabinformation über den Betrag und den Buchungstermin informiert werden.

Die SEPA-Lastschrift macht das Leben einfacher – besonders für Daueraufträge. Solange Sie Ihre Kontodeckung im Blick behalten, läuft alles reibungslos und sicher ab.

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