Entwurmung bei Welpen: Wann und wie oft?
Die gesunde Entwicklung eines Welpen hängt von mehreren Faktoren ab – eine davon ist die regelmäßige Entwurmung. Würmer sind bei Jungtieren leider keine Seltenheit und können das Wachstum beeinträchtigen, das Immunsystem schwächen oder sogar schwere gesundheitliche Probleme verursachen.
Die empfohlenen Richtlinien sehen vor, dass Welpen bereits im sehr jungen Alter entwurmt werden – und zwar erstmals mit zwei Wochen. Danach folgen weitere Behandlungen im Abstand von jeweils zwei Wochen: also mit vier, sechs und acht Wochen. Insgesamt sind so vier Entwurmungen bis zum Auszug aus dem Wurf notwendig.
Falls der Züchter bereits eine oder zwei dieser Behandlungen durchgeführt hat, sollte dennoch darauf geachtet werden, dass die restlichen Dosen fristgerecht verabreicht werden. Ziel ist immer: vier komplette Entwurmungen bis zum zweiten Lebensmonat. Manche Würmer, wie Spulwürmer oder Hakenwürmer, können sogar von der Mutterhündin auf die Welpen übertragen werden – oft schon über die Muttermilch.
Die richtige Medikation und Dosierung sollte stets mit einem Tierarzt abgesprochen werden. Nicht jedes Mittel ist für so junge Hunde geeignet. Mit der richtigen Vorgehensweise startet der Welpe gesünder ins Leben – und legt einen wichtigen Grundstein für eine starke, langjährige Gesundheit.
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