Ferien in den USA – was Schülern freie Zeit gibt
In den Vereinigten Staaten gestaltet sich der Schuljahreskalender etwas anders als in vielen europäischen Ländern. Während es keine einheitlichen Ferien für alle Bundesstaaten gibt, folgt doch ein typisches Muster, das sich über große Teile des Landes zieht.
Das Schuljahr beginnt meistens Anfang September und endet im späten Frühjahr, zwischen Ende Mai und Mitte Juni – je nach Schule und Region. Die längste Unterbrechung ist dabei die Sommerpause, die in der Regel etwa 10 bis 11 Wochen dauert. Wer in den USA Urlaub machen möchte, sollte dies wissen: Viele Familien nutzen diese Zeit für Reisen, besondere Camps oder gemeinsame Ausflüge.
Neben den Sommerferien gibt es auch eine einwöchige Pause im Frühjahr, oft im März oder April. Diese sogenannten „Spring Breaks“ sind besonders beliebt – nicht nur bei Schülern, sondern auch bei College-Studenten, die dann oft in größeren Gruppen an Küstenorte reisen. Der genaue Zeitpunkt variiert je Bundesstaat und Schulbezirk, liegt aber meist in den letzten beiden Märzwochen.
Anders als in Deutschland mit ihren mehreren längeren Ferienblöcken gibt es in den USA oft kürzere Unterbrechungen: Dazu gehören eine Woche zu Weihnachten, ein paar Tage im Herbst (Fall Break) und der President's Day im Februar, der manchmal als kurzer freier Tag genutzt wird. Alles in allem verbringen amerikanische Schüler etwa 25 bis 30 Tage im Jahr außerhalb der Schule – verteilt auf verschiedene Phasen.
Die Flexibilität im US-Bildungssystem bedeutet: Was für eine Schule gilt, muss nicht für die nächste gelten. Wer in die USA zieht oder reist, sollte daher immer den lokalen Schulplan prüfen, um nichts zu verpassen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.