Wie viel Zucker steckt wirklich in Gummibärchen?

Wer glaubt, Gummibärchen seien eine gesündere Alternative zu Schokolade, sollte noch einmal genauer hinsehen. Zwar enthalten sie kein Fett, was sie auf den ersten Blick als leichte Snackoption erscheinen lässt, doch der Zuckergehalt ist enorm – und das macht sie keineswegs harmlos.

Rund 49 Zuckerwürfel in einer 200-Gramm-Tüte

In einer durchschnittlichen 200-Gramm-Tüte Gummibärchen stecken etwa 49 Stückchen Würfelzucker. Das klingt fast zu viel, um wahr zu sein – ist aber eine Tatsache. Ein einzelner Zuckerwürfel wiegt rund vier Gramm, und bei einem Zuckergehalt von etwa 70 Prozent in den Bären kommt man schnell auf diese hohe Zahl.

Der hohe Zuckergehalt sorgt nicht nur dafür, dass Gummibärchen süß schmecken, sondern auch dafür, dass sie schnell zur Kalorienfalle werden können – besonders, wenn man die Tüte fast im Stehen leer isst. Zwar machen sie nicht direkt dick, wenn man sie in Maßen genießt, aber regelmäßig und in großen Mengen können sie dennoch die Waage beeinflussen.

Ein weiterer Punkt: Der schnelle Zuckerschub führt zu einem kurzfristigen Energiehoch, dem oft ein müder Absturz folgt. Wer nach einem langen Tag auf der Suche nach einem Muntermacher ist, sollte vielleicht lieber zu einer Portion Nüsse oder frischem Obst greifen.

Also ja – Gummibärchen mögen fettfrei sein, aber „gesund“ sind sie deswegen noch lange nicht. Ein kleiner Genuss zwischendurch ist okay. Aber wer denkt, er sei mit den Bären auf der sicheren Seite, irrt. Zucker ist nun mal Zucker – egal, in welcher Form er kommt.

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