Wie man Mohnblumen im Garten zieht

Wer seinen Garten im Frühjahr oder Herbst mit leuchtend roten Mohnblumen verschönern möchte, hat es leicht: Die Pflanze ist unkompliziert und gedeiht auch auf eher kargen Böden. Der ideale Zeitpunkt zum Aussäen ist entweder im Frühjahr ab März oder im Herbst ab August. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob du die Samen breitwürfig oder in Reihen mit etwa 30 Zentimetern Abstand verteilst.

Wichtig ist, dass Mohn ein sogenannter Lichtkeimer ist.

Das bedeutet: Die Samen dürfen nicht tief eingegraben werden. Drücke sie lediglich leicht in die Erde, sodass sie mit etwas Oberfläche noch Kontakt zum Licht haben. Eine dicke Erdschicht darüber wäre kontraproduktiv. Bei Temperaturen ab drei Grad Celsius beginnen die Samen bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen zu keimen – selbst bei kühlerem Wetter also kein Problem.

Ein Vorteil von Mohnsamen: Sie sind über mehrere Jahre haltbar, wenn du sie trocken und kühl lagertest. So kannst du im nächsten Jahr weiter säen oder im Garten neue Ecken mit der filigranen Blüte bespielen. Mohn braucht wenig Pflege, solange er einmal steht. Gießen ist meist nur bei längerer Trockenheit nöt combust, ansonsten kommt er gut allein zurecht.

Ob als bunte Fläche im Bauerngarten oder als filigrane Sichtschranke am Beetrand – Mohn verleiht dem Garten eine romantische Note. Mit etwas Geduld und den richtigen Aussaumbedingungen blüht er schon bald üppig und auffällig im Wind.

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