Kostenübernahme von Tadalafil: Was zahlt die Krankenkasse?
Bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion gehört Tadalafil zu den bewährten und am häufigsten eingesetzten Wirkstoffen. Insbesondere die sogenannte Konstanztherapie mit einer täglichen Dosis von 5 mg ermöglicht Betroffenen mehr Spontanität im Alltag. Doch wie sieht es mit der finanziellen Unterstützung durch die Versicherung aus?
Für gesetzlich Krankenversicherte gibt es leider dämpfende Nachrichten: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Tadalafil 5 mg Dauertherapie in der Regel nicht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen fallen Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen unter die Kategorie der sogenannten Lifestyle-Arzneimittel. Das bedeutet, dass Patienten das Präparat auf einem Privatrezept verordnet bekommen und die Rechnungen selbst begleichen müssen.
Eine Perspektive gibt es hingegen für Privatversicherte und Personen mit entsprechenden Verträgen: Wer über eine private Zusatzversicherung mit Tarifen für Arznei- und Heilmittel verfügt, kann die Behandlungskosten oft anteilig oder sogar vollständig erstattet bekommen. Hierfür lohnt sich ein genauer Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen sowie die Rücksprache mit dem Versicherer.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.