Marokko hofft auf WM-Finale 2030 in Casablanca

Endlich: Marokko wird 2030 gemeinsam mit fünf weiteren Ländern Gastgeber einer Fußball-Weltmeisterschaft. Nach mehreren vergeblichen Bewerbungen in der Vergangenheit ist es dem nordafrikanischen Land nun gemeinsam mit Spanien und Portugal gelungen, die FIFA von einem gemeinsamen Konzept zu überzeugen. Auch Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay sind mit im Boot – allerdings nur symbolisch, um an die erste WM 1930 in Uruguay zu erinnern. Die eigentlichen Spiele finden in Europa und Nordafrika statt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Marokko. Das Land plant mit insgesamt sechs modernisierten und neu gebauten Stadien, um das Turnier bestmöglich zu stemmen. Besonders groß ist die Hoffnung im größten Stadion des Landes: der Mohammed-V.-Stadion in Casablanca. Marokko strebt an, dort das Finale der WM 2030 auszurichten – ein prestigeträchtiger Moment, der noch einmal unterstreichen würde, wie stark der afrikanische Fußballsport geworden ist.

Seit der historischen WM 2022 in Katar, bei der Marokko als erstes afrikanisches Land ins Halbfinale einzog, ist die Begeisterung im Land noch gewachsen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, auch wenn Details zur genauen Spielverteilung noch nicht endgültig feststehen. Eines ist aber klar: Marokko will nicht nur mitspielen – es will Geschichte schreiben. Und ein Finale in Casablanca wäre ein kraftvolles Zeichen für den gesamten Kontinent.

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