Wo es in Deutschland günstige Immobilien gibt

Wer in Deutschland ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, ohne ein Vermögen auszugeben, findet besonders in den östlichen Bundesländern und im Saarland die niedrigsten Preise. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und das Saarland gehören laut aktueller Marktdaten zu den Regionen mit den günstigsten Durchschnittspreisen pro Quadratmeter. Hier sind Immobilienkäufe oft noch erschwinglich, vor allem im ländlichen Raum.

Doch niedrige Preise allein bedeuten nicht automatisch die beste Investition. Der Investitionschancen-Index des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) zeigt: In anderen Bundesländern lohnt sich der Kauf oft deutlich mehr – aus wirtschaftlicher Sicht. Regionen wie Bayern oder Baden-Württemberg, wo die Preise höher liegen, bieten oft stabilere Wertentwicklungen, eine lebendige Wirtschaft und eine höhere Nachfrage. Das kann langfristig wichtiger sein als ein niedriger Anfangspreis.

Interessenten sollten daher nicht nur auf den Quadratmeterpreis achten, sondern auch Faktoren wie Bevölkerungsentwicklung, Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Zukunftsperspektiven der Region berücksichtigen. Ein günstiges Haus in einer abgelegenen Gemeinde mit rückläufiger Einwohnerzahl birgt ein höheres Risiko als eine teurere Immobilie in einer wachsenden Stadt.

Für Eigenheimbesitzer mit Flexibilität kann ein Kauf im Osten oder im Saarland dennoch eine gute Chance sein – besonders, wenn sie langfristig planen und in die Immobilie investieren. Wichtig ist: Wer vergleichsweise günstig kauft, sollte nicht nur den Preis im Blick haben, sondern auch die Zukunft des Standorts.

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