Wo ist das Wasser am Bodensee am wärmsten?
Wenn die Sonne kräftig vom Himmel brennt, fragen sich viele Strandgäste: Wo kann man am Bodensee am besten baden, ohne sich in eiskaltes Wasser stürzen zu müssen? Die Antwort liegt oft ganz nah am Ufer. Im flachen Wasser direkt am Strand erwärmt sich die Sonne besonders gut – hier ist das Wasser oft deutlich wärmer als nur wenige Meter weiter draußen.
Besonders beliebt bei Familien und Sonnenanbetern sind die flachen Zonen am östlichen Seeufer, etwa in der Umgebung von Bregenz. Dort ist die Strömung gering, und das Wasser hat Zeit, sich aufzuheizen. Auch der Gnadensee, ein kleinerer, ruhigerer Teil des Bodensees nahe Konstanz, gilt als besonders warm und einladend. Hier laden feiner Sand und flaches, glasklares Wasser zum Verweilen ein – ideal für Kinder und alle, die es gemütlich mögen.
Wer hingegen am westlichen Ende des Sees, etwa bei Stein am Rhein, ins Wasser geht, sollte mit kühleren Temperaturen rechnen. Dort fließt der See am stärksten ab, und das Wasser bleibt generell frischer – ein echter Genuss an heißen Tagen für alle, die Abkühlung suchen statt Wärme.
Ob warmes Uferwasser oder erfrischendes Tiefenwasser – der Bodensee bietet für jeden Geschmack das Richtige. Mit etwas Glück und viel Sonne können die flachen Buchten im Sommer sogar Temperaturen von über 22 Grad erreichen. Dann ist Baden fast wie im Meer.
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