Der Weg zum Kriminalkommissar: Studium und Praxis bei der Polizei
Wer Verbrechen aufklären und im Dienst der Gerechtigkeit arbeiten möchte, strebt oft den Beruf des Kriminalkommissars an. Doch wie sieht die Ausbildung für diesen anspruchsvollen Job aus? Der Direkteinstieg erfolgt in der Regel über ein spezielles Bachelorstudium an einer Fachhochschule für den öffentlichen Dienst.
Dieses Studium erstreckt sich im Normalfall über drei Jahre. Für Anwärter, die bereits Vorkenntnisse oder eine entsprechende Vorbildung mitbringen, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen auch eine verkürzte Laufbahnausbildung von zwei Jahren. Die Ausbildung zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aus. Die Studierenden verbringen viel Zeit im Hörsaal, absolvieren aber auch intensive Praktika in den Dienststellen, um den echten Polizeialltag von Grund auf kennenzulernen.
Die Studieninhalte sind vielseitig und fordernd. Kernbestandteile sind Kriminalwissenschaften und Rechtswissenschaften. Hier lernen die angehenden Kommissare alles über Strafrecht, Kriminologie und die rechtlichen Grundlagen von Ermittlungen. Da moderne Polizeiarbeit jedoch auch ein hohes Maß an Organisation erfordert, stehen zudem polizeiliche Verwaltungsaufgaben auf dem Lehrplan. Wer das Studium erfolgreich abschließt, ist optimal auf die komplexe Ermittlungsarbeit vorbereitet.
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