Kurz gesagt

Der Meteorit schlug im heutigen Yucatán, Mexiko, im Chicxulub‑Krater ein, der etwa 180 km Durchmesser misst.

Das Wichtigste

  • Einschlagort: Halbinsel Yucatán, Mexiko
  • Kratername: Chicxulub‑Krater
  • Durchmesser des Kraters: ca. 180 km
  • Ereignis vor rund 66 Mio. Jahren
  • Auslöser des Massenaussterbens der Dinosaurier

Der Meteorit, der das Aussterben der Dinosaurier auslöste, traf vor etwa 66 Millionen Jahren im heutigen Yucatán, Mexiko, und bildete den Chicxulub‑Krater.

Der Chicxulub‑Krater

Der Krater liegt unter Sedimenten und Meerwasser und ist rund 180 km breit. Geologische Untersuchungen, Bohrkerne und Satellitenmessungen haben seine Existenz eindeutig bestätigt.

Folgen des Einschlags

Der Aufprall setzte gewaltige Energiemengen frei, verdampfte Gestein und löste globale Tsunamis aus. Eine riesige Staubwolke verdeckte das Sonnenlicht für Monate, blockierte die Photosynthese und ließ die Nahrungskette zusammenbrechen. Schätzungen gehen von einem Verlust von etwa 75 % aller Arten aus, darunter die nicht‑vogelartigen Dinosaurier.

Warum der Ort wichtig ist

Der Chicxulub‑Krater liefert das wichtigste geologische Zeugnis für das Kretazisch‑Paleogen‑Ereignis. Seine Lage erklärt, warum die Auswirkungen weltweit spürbar waren, obwohl das Einschlagereignis selbst in einer damals tropischen Meeresregion stattfand.

Häufige Fragen

Gibt es heute noch Spuren des Einschlags?

Ja, neben dem Krater selbst gibt es weltweit Ablagerungen von Iridium, geschmolzenen Kieseln und Tsunami‑Sedimenten, die das Ereignis belegen.

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