Wo lohnt sich ein Hauskauf 2023 noch?

In Zeiten steigender Zinsen und immenser Immobilienpreise fragen sich viele: Wo lohnt es sich eigentlich noch, ein Haus zu kaufen? Eine Auswertung der „Wirtschaftswoche“ gibt darauf klare Antworten. Von den 50 größten Städten in Deutschland rechnen Experten nur in elf Städten langfristig mit einem sinnvollen Investment.

Dazu gehören Städte wie Wuppertal, Saarbrücken, Osnabrück und Münster. Auch in Bremen, Chemnitz oder Magdeburg kann sich ein Kauf unter dem Strich noch auszahlen – vor allem, wenn man langfristig plant. Andere Großstädte wie München, Frankfurt oder Hamburg sind dagegen oft so überteuert, dass die Rendite kaum noch stimmt.

Interessant ist auch, dass nicht nur der Kaufpreis entscheidend ist, sondern vor allem die Entwicklung der Mietkosten im Vergleich. In Städten wie Darmstadt oder Halle an der Saale sind die Preise noch relativ moderat, während die Mieten stetig steigen. Das macht Immobilien hier besonders attraktiv für Eigennutzer – und sogar für kleine Anleger.

Städte wie Gelsenkirchen oder Krefeld stehen oft nicht im Fokus der Spekulanten, was wiederum Chancen eröffnet. Wer bereit ist, etwas außerhalb der Metropolen zu schauen, kann hier echte Schnäppchen finden – insbesondere, wenn es um ältere Häuser mit Sanierungsbedarf geht.

Dennoch gilt: Auch in diesen elf Städten sollte man nicht übereilt handeln. Eine gründliche Prüfung der Lage, der Erschließung und der langfristigen Entwicklung ist unerlässlich. Doch eines ist sicher: Der Traum vom Eigenheim ist in diesen Orten noch bezahlbar.

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