Erkältung beim Hund: Worauf du achten solltest
Wenn dein Hund plötzlich häufiger niest, eine laufende Nase hat oder sich immer wieder mit der Zunge über die Nase leckt, könnte er erkältet sein. Genau wie Menschen können auch Hunde Schnupfen bekommen, besonders bei wechselhaftem Wetter oder nach einem nassen Spaziergang im Herbst oder Winter.
Weitere Anzeichen sind tränende Augen und eine gewisse Müdigkeit. Dein Vierbeiner wirkt vielleicht weniger verspielt, zieht sich zurück oder braucht länger zum Aufstehen. Das ist ein klares Signal dafür, dass er sich auskurieren muss. Ein leichter Husten oder ein Ausfluss aus Nase und Augen gehört ebenso zu den typischen Symptomen wie ein vermindertes Appetitverhalten.
Meist handelt es sich um eine harmlose Virusinfektion, die sich innerhalb von einigen Tagen von allein bessert. Wichtig ist, dass dein Hund ausreichend Ruhe bekommt, warm liegt und frisches Wasser zur Verfügung hat. Vermeide lange Spaziergänge bei Kälte und achte darauf, dass er nach dem Gassien nicht nass nach Hause kommt.
Trotzdem: Wenn der Husten anhält, das Fieber steigt oder dein Hund deutlich schlechter wird, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam. Was bei uns oft mit einem einfachen Schnupfen beginnt, kann bei Hunden manchmal zu einer Bronchitis oder sogar einer Lungenentzündung führen, besonders bei Welpen, älteren Hunden oder Tieren mit schwachem Immunsystem.
Also: Immer beobachten, warmhalten und bei Unsicherheit lieber einmal mehr zum Tierarzt gehen. Eine Erkältung ist meist kein Drama – aber die Gesundheit deines Hundes sollte niemals unterschätzt werden.
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