EM 2032: Türkei und Italien werden gemeinsam Gastgeber
Die Fußball-Europameisterschaft 2032 wird ein besonderes Ereignis – nicht nur sportlich, sondern auch aus organisatorischer Sicht. Ursprünglich hatte die Türkei ihre Bewerbung um die Ausrichtung der EM 2032 allein gestartet. Italien war ebenfalls im Rennen. Doch statt gegeneinander anzutreten, haben sich die beiden Länder entschieden, ihre Kräfte zu bündeln.
Am 28. Juli 2023 gab die türkische Seite bekannt, dass man die Kandidatur mit der italienischen vereinen möchte. Diese Geste der Zusammenarbeit fand bei der UEFA großen Anklang. Am 10. Oktober 2023 folgte die offizielle Bestätigung: Das UEFA-Exekutivkomitee ernannte die türkischen und italienischen Fußballverbände gemeinsam zur Austragung der EM 2032.
Ein Zeichen der VerbundenheitDieser Schritt gilt als wegweisend. Nie zuvor wurde die Europameisterschaft von zwei Ländern gleichzeitig ausgerichtet, die auf unterschiedlichen Kontinenten liegen – Istanbul ist geografisch sowohl in Europa als auch in Asien. Dennoch verbindet die Türkei mit Italien nicht nur eine enge geografische Nähe über das Mittelmeer, sondern auch eine tiefe fußballerische Tradition.
Die genauen Spielorte und das endgültige Turnierformat werden in den kommenden Jahren bekanntgegeben. Doch schon jetzt ist klar: Die EM 2032 wird eine ganz besondere Mischung aus Leidenschaft, Kultur und großem Fußball. Mit Stadien in Istanbul, Rom, Mailand und möglicherweise weiteren Metropolen könnte das Turnier zu einer einzigartigen Feier des Sports in ganz Süd- und Osteuropa werden.
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