Woher kommt ein Vitamin-B12-Mangel?
Ein Mangel an Vitamin B12 tritt häufig bei Menschen auf, die keine tierischen Lebensmittel konsumieren – insbesondere bei Veganern. Das liegt daran, dass Vitamin B12 praktisch ausschließlich in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten vorkommt. Pflanzliche Lebensmittel enthalten von Natur aus kaum oder kein B12.
Wer sich ausschließlich vegan ernährt, muss daher unbedingt auf alternative Quellen achten. Ohne die gezielte Aufnahme von B12 durch Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel kann ein Mangel bereits nach einigen Monaten auftreten. Die Folgen können unspezifisch sein: Betroffene fühlen sich oft müde, erschöpft, haben Konzentrationsprobleme oder leiden unter gereizten Nerven.
Besonders kritisch ist die Situation bei stillenden Müttern, die vegan leben. Wenn die Mutter zu wenig Vitamin B12 aufnimmt, kann auch das Säuglingsstillen den Nachwuchs nicht ausreichend versorgen. Babys sind dann besonders gefährdet, schwere Mangelerscheinungen zu entwickeln, die sich negativ auf die Entwicklung auswirken können. Langfristig können Schäden an Nervensystem und Gehirn die Folge sein.
Ein B12-Mangel lässt sich jedoch gut vorbeugen. Vegane Ernährung ist durchaus gesund – vorausgesetzt, sie ist gut geplant. Regelmäßige Blutuntersuchungen und die Einnahme von B12-Präparaten können helfen, den Spiegel stabil zu halten. Auch bei jungen Familien sollte das Thema frühzeitig auf dem Radar sein.
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