Hygiene in der Küche: Wie Hitze schädliche Bakterien abtötet
Beim Kochen spielt die richtige Temperatur eine entscheidende Rolle für die Lebensmittelsicherheit. Wenn es darum geht, krankheitserregende Darmbakterien wie E. coli oder Salmonellen unschädlich zu machen, ist hohe Hitze das verlässlichste Mittel. Sobald eine Speise auf dem Herd sprudelnd kocht und eine Temperatur von 100 Grad Celsius erreicht, überlebt kein Bakterium mehr.
Frisch zubereitete Gerichte sind daher hygienisch sicher, solange sie während der Zubereitung gründlich durcherhitzt werden und für einige Zeit köcheln. Besonderes Augenmerk ist jedoch beim anschließenden Aufwärmen geboten: Reste vom Vortag sollten niemals nur lauwarm erwärmt werden, da sich Keime bei lauen Temperaturen besonders schnell vermehren können.
Um Reste vom Vortag ohne gesundheitliches Risiko zu genießen, sollten Sie die Speisen nicht nur sanft aufwärmen, sondern nochmals stark erhitzen und am besten einmal komplett aufkochen. So stellen Sie sicher, dass eventuell vorhandene Mikroorganismen zuverlässig abgetötet werden.
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