So viel Geld gibt es für verschiedene Spenden

Wer bereit ist, etwas von sich zu geben, kann dafür sogar gut bezahlt werden. Besonders lukrativ sind bestimmte Blutspenden: Bei der Thrombozytenspende und der Erythrozytenspende kann man je Spende bis zu 50 Euro erhalten. Diese Formen der Blutspende sind zeitaufwendiger als eine klassische Vollblutspende, daher ist die Aufwandsentschädigung höher.

Noch mehr Geld winkt bei der Samenspende. Hier können Männer bis zu 100 Euro pro Probe bekommen – vorausgesetzt, sie erfüllen die gesundheitlichen und medizinischen Voraussetzungen. Es handelt sich zwar um eine freiwillige Leistung, doch die Kliniken sind sehr wählerisch, um die Qualität sicherzustellen.

Auch Haare spenden kann lukrativ sein – besonders wenn sie lang, gesund und ungeschädigt sind. Pro Zentimeter zahlt manchmal eine Organisation bis zu 2,50 Euro, vor allem für den Einsatz in der Krebsnachsorge. Allerdings geht es hier oft nicht um direktes Geld, sondern um Spenden für wohltätige Zwecke, mit kleiner Entschädigung für den Versand.

Ein umstrittenes Thema ist das Spenden von Muttermilch. Obwohl zwischen 3 und 7,50 Euro pro 100 ml geboten werden, ist dieser Markt unreguliert und birgt Risiken – sowohl gesundheitlicher als auch rechtlicher Art. Experten warnen daher vor privaten Handel, da die Milch nicht geprüft wird und Säuglinge gefährdet sein könnten.

Plasmaspenden werden in Deutschland nicht direkt vergütet, da das Transfusionsgesetz Geldzahlungen verbietet. Stattdessen gibt es oft kleine Aufwandsentschädigungen oder Gutscheine. Wer wirklich viel verdienen möchte, sollte sich daher über private Angebote im Ausland informieren – mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand.

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