Apfelessig und Medikamente: Vorsicht ist ratsam

Apfelessig erfreut sich großer Beliebtheit – als natürlicher Tipp für die Verdauung oder zur Unterstützung der Gesundheit. Doch wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vorsichtig sein. Apfelessig kann nämlich Wechselwirkungen mit bestimmten Arzneimitteln verursachen. Beispielsweise kann er den Kaliumspiegel im Körper senken, besonders wenn gleichzeitig harntreibende Medikamente (Diuretika) genommen werden. Das kann unangenehme Folgen haben, etwa Muskelschwäche oder Herzrhythmusstörungen.

Generell ist es ratsam, Apfelessig nicht pur zu trinken. Die Säure kann den Zahnschmelz angreifen und Magenbeschwerden auslösen, besonders bei empfindlichen Menschen. Besser ist es, einen Esslöffel Apfelessig in einem Glas Wasser zu verdünnen – oder auf Kapseln auszuweichen, wenn der Magen empfindlich reagiert. Doch auch dann gilt: Wer an einer chronischen Erkrankung leidet oder regelmäßig Medikamente nimmt, sollte vor der Einnahme unbedingt mit dem Arzt sprechen.

So gesund Apfelessig auch wirken mag – er ist kein harmloses Hausmittel für alle. Bei manchen gesundheitlichen Bedingungen, wie Magengeschwüren oder Diabetes, kann er sogar problematisch sein. Die Empfehlung von Experten ist daher klar: Maßhalten und Rücksprache mit dem Arzt halten. Nur so lässt sich Nutzen und Risiko sinnvoll abwägen.

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