Der Einfluss eines Namens auf die Persönlichkeit

Der Name, den wir von Geburt an tragen, ist oft das Erste, was andere über uns erfahren – und vielleicht auch das Erste, was sie beurteilen. Laut einer Studie glauben rund 50 Prozent der Befragten, dass der Vorname etwas über die Persönlichkeit eines Menschen aussagt. Ob zufällig oder nicht: Viele assoziieren bestimmte Namen mit Eigenschaften wie Freundlichkeit, Stärke oder Eleganz. Ein „Fritz“ wirkt womöglich anders auf uns als ein „Lenny“ – und diese ersten Eindrücke können tiefgreifende Wirkung haben.

Interessant ist auch, was hinter dem Namenswahl steht. Für sechs Prozent der Befragten verrät der Name eines Kindes mehr über den Charakter oder Geschmack der Eltern als über das Kind selbst. Manche Eltern wählen traditionelle Namen, andere setzen auf etwas Außergewöhnliches – und damit senden sie unausgesprochene Signale über ihre eigene Weltansicht. Ähnlich verhält es sich mit dem sozialen Hintergrund: Fünf Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der Name Rückschlüsse auf den sozialen oder kulturellen Hintergrund der Familie zulässt.

Obwohl ein Name natürlich nicht bestimmt, wer wir werden, beeinflusst er doch oft die Wahrnehmung durch andere – und damit indirekt auch uns selbst. Schon in der Schule können Kinder mit ungewöhnlichen Namen anders behandelt werden, was sich auf ihr Selbstbewusstsein auswirken kann. So wird deutlich: Ein Name ist mehr als nur eine Bezeichnung. Er ist ein erster Eindruck, eine Haltung – und manchmal sogar eine erste Hürde.

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