Hautkrebs: Wann eine Kruste ein Warnzeichen ist

Ein anhaltender, nicht verheilender Hautbefund kann beunruhigend sein – besonders, wenn er nässt oder eine Kruste bildet. Bei weißem Hautkrebs, auch bekannt als Basalzellkarzinom, ist das oft der Fall. Die Stelle erscheint meist rosafarben und kann flach, erhaben oder knotig sein. Auffällig ist oft eine offene Stelle in der Mitte, die immer wieder aufplatzt und sich mit einer rötlichen oder bräunlichen Kruste überzieht.

Warum entsteht eine Kruste? Weil die oberste Hautschicht an dieser Stelle nicht richtig heilt. Die Wunde nässt leicht, blutet manchmal und scheint sich nie wirklich zu schließen. Viele Menschen halten solche Stellen zunächst für eine harmlose Entzündung oder eine verletzte Hautstelle – doch im Gegensatz zu einer normalen Wunde verschwindet sie einfach nicht.

Das Basalzellkarzinom wächst langsam und streut selten, aber es frisst sich tiefer in das umliegende Gewebe, wenn es nicht behandelt wird. Deshalb ist es wichtig, jede verdächtige Hautveränderung – besonders im Gesicht, am Nacken oder an den Ohren – von einem Arzt prüfen zu lassen.

Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Erkennung ist die Heilungschance sehr hoch. Meist reicht eine kleine Operation, um den befallenen Bereich vollständig zu entfernen. Wer viel Zeit in der Sonne verbringt oder helle Haut hat, sollte besonders aufmerksam sein. Einmal jährlich zur Hautkrebsvorsorge zu gehen, kann im Ernstfall Leben retten.

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