Hautkrebs: Wann Sie zum Arzt sollten

Die meisten Menschen verbinden Hautkrebs mit einem auffälligen, neu entstandenen Fleck auf der Haut. Tatsächlich ist das oft der Fall – doch nicht immer. Hautkrebs zeigt sich meist durch Veränderungen, die über längere Zeit unentdeckt bleiben können. Besonders wichtig ist es, auf ungewöhnliche Pigmentflecken zu achten.

Die ABCDE-Regel hilft dabei, verdächtige Stellen früh zu erkennen: A steht für Asymmetrie – ist der Fleck ungleichmäßig geformt? B für Begrenzung – ist der Rand ausgefranst oder unregelmäßig? C für Colorierung – weicht die Farbe ungewöhnlich ab oder variiert? D für Durchmesser – ist er größer als sechs Millimeter? Und E für Erhabenheit – wächst er nach oben oder verändert sich in der Struktur?

Ein Zeichen kann auch sein, dass sich ein bisher harmloser aussehender Muttermal plötzlich in Form, Farbe, Größe oder Erhabenheit verändert. Auch Jucken, Brennen oder Bluten eines Pigmentflecks sollte man nicht ignorieren. Diese körperlichen Symptome sind oft der erste Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt.

Wer überdurchschnittlich viele oder auffällige Pigmentflecken hat, sollte besonders aufmerksam sein. Regelmäßige Selbstkontrollen und Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt können lebensrettend sein. Früherkennung ist bei Hautkrebs entscheidend – je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Wenn Sie etwas Verdächtiges bemerken, zögern Sie nicht. Gehen Sie rechtzeitig zur Ärztin oder zum Arzt. Eine kurze Untersuchung kann viel Kummer ersparen.

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