Das richtige Spritzen von Kunstharzlack – Tipps für ein gleichmäßiges Ergebnis
Beim Lackieren mit Kunstharzlack kommt es besonders auf die richtige Technik und das passende Werkzeug an. Um ein sauberes und gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen, sollte der Lack zunächst spritzfertig zubereitet werden – das bedeutet, er muss sorgfältig angerührt und gegebenenfalls durch ein Sieb gegossen werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Vor allem bei älteren Fahrzeugen oder Modellen wie beim Oldtimer Jehle ist Präzision gefragt, da viele Ecken, Kanten und Schrauben besonders sorgfältig benetzt werden müssen.
Der erste Arbeitsschritt ist das vorsichtige Vorspritzen dieser schwer zugänglichen Stellen. Hier gilt: lieber etwas vorsichtig beginnen, um Tropfbildung oder Überlackierung zu vermeiden. Für die Spritzpistole empfiehlt sich eine Düse mit einer Größe von 1,3 bis 1,5 mm. Diese Dimension ermöglicht eine gleichmäßige Lackabgabe, ohne dass der Druck zu hoch sein muss – ideal für eine kontrollierte und flüssige Applikation.
Nach dem ersten Auftrag sollte der Lack etwa 30 Minuten abtrocknen, bevor der zweite Spritzgang erfolgt. In dieser Phase bildet sich eine erste Haftschicht, die den Folgeauftrag stabilisiert. Beim zweiten Durchgang wird etwas mehr Lack aufgetragen, um eine vollständige Deckkraft und ein homogenes Oberflächenbild zu erreichen. Wichtig ist, den Überlackungen vorzubeugen, indem man gleichmäßige, überlappende Bahnen fährt.
Ob bei klassischen Oldtimern oder modernen Fahrzeugen – die Einhaltung dieser Arbeitsschritte sorgt für ein professionelles Lackierergebnis, das sowohl schützt als auch optisch überzeugt.
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