Kurz gesagt

Nach einem Komma wird klein weitergeschrieben, es sei denn, es folgt ein Eigenname oder ein neuer Satzanfang.

Das Wichtigste

  • Komma selbst ändert die Groß‑Schreibung nicht.
  • Nach Komma klein, außer bei Eigennamen.
  • Bei Doppelpunkt kann Großschreibung möglich sein.
  • Satzanfang nach Komma groß, wenn neuer Satz beginnt.

Nach einem Komma schreibt man normalerweise klein weiter, es sei denn, das folgende Wort ist ein Eigenname oder ein neuer Satzanfang.

Grundregel für das Komma

Das Komma trennt Satzteile, beeinflusst aber nicht die Groß‑ oder Kleinschreibung. Deshalb folgt nach dem Komma in den meisten Fällen ein kleingeschriebenes Wort, zum Beispiel: „Wir gingen, weil es regnete, weiter.“

Ausnahmen

  • Ein Eigenname wird immer großgeschrieben: „Wir trafen uns, Anna, im Park.“
  • Beginnt nach dem Komma ein neuer Hauptsatz, wird großgeschrieben: „Er kam, sie ging.“
  • Beim Doppelpunkt kann Großschreibung zulässig sein, etwa bei wörtlicher Rede oder vollständigen Hauptsätzen.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet man, ob nach dem Komma ein neuer Satz beginnt?

Wenn nach dem Komma ein eigenständiger Hauptsatz folgt, beginnt er mit einem Großbuchstaben; bei eingeschobenen Nebensätzen bleibt die Kleinschreibung.

Gilt die Regel auch bei Gedankenstrichen und Klammern?

Ja, Gedankenstriche, Klammern und ähnliche Zeichen verändern die Groß‑Schreibung nicht – die Regel bleibt gleich.

Warum wird nach einem Doppelpunkt manchmal großgeschrieben?

Der Doppelpunkt leitet häufig wörtliche Rede oder vollständige Sätze ein, die dann groß beginnen.

Siehe auch

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